Über Sven Rinke

Der Fussballer

Sven Rinke wurde 1974 in Donaueschingen geboren. Bereits im Alter von 5 Jahren schnürte er die Fussballschuhe für den Heimatverein FV Donaueschingen. Und das mit grossem Erfolg. 1983, im Alter von 8 Jahren, machte Sven in einem Vorspiel zum Test der DFB Jugend sogar Dietrich Weise auf sich aufmerksam.

"Das könnte mal einer für uns werden,"

lautete damals der Kommentar des Trainers. Sven spielte weiter erfolgreich Fussball, doch mit 14 Jahren erlitt er eine schwere Hüftverletzung, die ihm zum Ende seiner Karriere zwang.

Dem Sport treu geblieben

Trotz diesen Rückschlags stand fest, dass er dem Sport treu bleiben würde. So begann er 1992 eine Ausbildung zum Physiotherapeuten in der Krankengymnastikschule Motima in Schwenningen. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete Sven 1 Jahr im Krankenhaus Schwenningen. Kurze Zeit später wechselte er zur Physiotherapiepraxis Seidenberg in Villingen. Nebenher betreute er als Therapeut seinen damaligen Fussballverein FV Donaueschingen und das DEL Eishockeyteam der Schwenninger Wild Wings.

Auf Wanderschaft

Sven Rinke arbeitet nun schon seit mehr als 12 Jahren im Leistungssport. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Physiotherapeuten 1995 bekam Sven seine erste hauptamtliche Stelle in der Regionalliga Süd beim SC Pfullendorf. Sein Vater Dieter wurde als Trainer verpflichtet und somit wurde für Sven der Weg frei.

In der Saison 98/99 spielte der Aufsteiger von Anfang an gegen den Abstieg. Dieser wurde am letzten Spieltag abgewendet. Der Nachfolger von Svens Vater Dieter war Michael Feichtenbeiner. Als dieser dann fragte, ob Sven mit ihm in die 2. Bundesliga zu den Stuttgarter Kickers wechseln möchte, musste Sven nicht lange überlegen und folgte ihm nach Stuttgart.

Ein Traum wurde wahr. Svens  Ziel war es immer in der Bundesliga zu arbeiten. Das es so schnell ging, damit konnte niemand rechnen. Im Alter von 25 Jahren galt Sven als einer der jüngsten Physiotherapeuten der Liga. Dort blieb er schliesslich 2 Jahre, hatte es mit 4 Trainern in der Zeit zu tun und nach dem der Abstieg fest stand war für Sven klar, dass er seinen angschlagenen Weg weiter fortfahren möchte.

Da kam das Angebot aus Nürnberg von H.P. Meier vom Rehazentrum Valznerweiher gerade recht. Sven sollte die Betreuung der Eishockeymannschaft der Nürnberg Ice Tigers übernehmen. Das klang sehr reizvoll zumal Sven ja schon in der Eishockey Bundesliga in Schwenningen gearbeitet hat. Das Ziel war klar ausgegeben. Die Deutsche Meisterschaft sollte nach Nürnberg geholt werden. Spieler aus der NHL wurden verpflichtet, zudem war das Team mit etlichen deutschen Nationalspielern gespickt. Es waren 2 sehr schöne Jahre in Nürnberg doch leider nicht so erfolgreich. Im ersten Jahr Platz 4 und im zweiten Platz 5. Jeweils kam schon in den Play Offs im Viertelfinale das aus.

Sven reizte das Thema 1. Bundesliga natürlich gewaltig und nach 2 Jahren brach Sven seine Zelte in Nürnberg ab . In Frankfurt bei der Eintracht wurde eine Stelle frei und Sven bewarb sich. Zu dem Zeitpunkt stand noch nicht fest, in welcher Liga die Eintracht in der kommenden Saison spielen würde. Nach ein paar Gesprächen bekam Sven letzendlich den Zuschlag und ein weiterer Traum wurde wahr, denn am letzten Spieltag schaffte es die Eintracht in letzter Minute mit einem 6-3 Sieg gegen Reutlingen den Aufsieg in die 1. Bundesliga.

Sven zitterte auf premiere natürlich mit, denn somit war klar, ab der Saison 2003/2004 begann die Mission Bundesliga. Sven freute sich riesig auf diese Aufgabe. Die neuen Stadien und endlich sein persönliches Ziel erreicht zu haben. Die Arbeit mit der Mannschaft machte riesenspass. Spieler wie Uwe Bindewald, Andreas Möller, Jermaine Jones um nur einige zu nennen, wurden von Sven fit gemacht.

Am Ende der Saison war dann leider der Abstieg besiegelt und Sven zog aus privaten Gründen ein Engagment beim 1.FC Köln vor. Dort arbeitet Sven seit der Saison 2004/2005. Erst erlebte er den Aufstieg unter Huub Stevens den direkten Wiederabstieg ein Jahr danach, um in der Saison 2007/2008 den Aufstieg unter Christoph Daum erneut perfekt zu machen. Danach folgten die Trainer Soldo und Solbakken.

Seit dem Jahr 2011 Inhaber von Pro-Physio-Rinke und Geschäftsführer von Bodystreet Köln-Weiden (EMS Training).

Pro Physio Rinke

Beruflicher Werdegang

  • 1992 - 1994
    Krankengymnastikschule Motima, Schwenningen
  • 01. 1995 - 02. 1996
    Krankenhaus Schwenningen
  • 03. 1996 - 10. 1998
    Physiotherapie Praxis Seidenberg, Schwenningen
  • 12. 1995 - 03. 1998
    Physiotherapeut Schwenninger Wild Wings, Eishockey DEL, Trainer Ron Ivany und Bob Burns
  • 08. 1994 - 06. 1998
    Physiotherapeut FV Donaueschingen, Fussball Verbands- und Oberliga BW, Trainer Dieter Rinke
  • 07. 1998 - 06. 1999
    Pyhsiotherapeut SC Pfullendorf, Fussball Regionalliga Süd, Trainer Dieter Rinke und Michael Feichtenbeiner
  • 07. 1999 - 05. 2001
    Physiotherapeut Stuttgarter Kickers, 2. Fussball Bundesliga, Trainer Michael Feichtenbeiner, Dragoslav Stepanovic, H.-J. Boysen, Rainer Zobel
  • 08. 2001 - 06. 2003
    Physiotherapeut Nürnberg Ice Tigers, Eishockey DEL, Trainer Bob Murdoch und Mike Schmidt
  • 07. 2003 - 06. 2004
    Physiotherapeut Eintracht Frankfurt, 1. Fussball Bundesliga, Trainer Willi Reimann
  • von 07. 2004 - 2012
    Physiotherapeut 1.FC Köln, 1. und 2. Fussball Bundesliga, Trainer Huub Stevens, Uwe Rapolder, Hanspeter Latour, Christoph Daum, Zvonomir Soldo, Stole Solbakken
  • seit 2011Pro Physio Rinke

Sven Rinke kompakt

  • Name: Sven Rinke
  • geb. am: 06. August 1974
  • geb. in: Villingen
  • Familienstand: ledig (Töchter Maja-Sophie und Emilia)
  • Sprachen: Deutsch, Englisch